Must-Do Improvements in RPA

Must-Do Improvement (MDI)-Automatisierungsprojekte weisen eine hohe Komplexität und einen mittleren bis hohen Nutzen auf. Sie sind in der gleichen Phase der Automatisierung zu berücksichtigen wie Low-Hanging Fruits (LHF) und nachdem Quick Wins bereits umgesetzt wurden. In der Regel werden Unternehmen jedoch zunächst einige LHF-Projekte umsetzen wollen, bevor sie anspruchsvollere MDI-Projekte in Angriff nehmen. Aus der untenstehenden Graphik wird deutlich, dass MDI-Projekte die vermutlich größte Herausforderung für jede RPA-Kampagne darstellen, da sie hohe Projektinvestitionen mit sich bringen und gleichzeitig große geschäftliche Auswirkungen haben. Deshalb müssen zunächst Erfahrungen in der Automatisierung gesammelt werden, bevor man sich mit MDI-Automatisierungen befassen kann.

Must Do Improvements in Automation

Wenn man nur den Begriff „Must-Do“ in Betracht zieht, impliziert dies, dass es Prozesse gibt, die unter Berücksichtigung des Wettbewerbsdrucks der Branche automatisiert werden müssen, da immer mehr Unternehmen RPA nutzen und dadurch effizienter werden. Darüber hinaus treiben MD-Prozesse den Automatisierungsgrad einer Organisation voran und sind oft wichtig, um Synergieeffekte mit anderen automatisierten Prozessen in der gesamten Organisation zu schaffen.

Quick Wins oder Must-Do Improvements?

Must-do Improvements sind oftmals getarnte Quick Wins. Während die Verantwortlichen von einem bestimmten Prozess annehmen, dass er von geringer Komplexität ist, erweist er sich während des Projekts als komplexer. Tatsächlich können nur sehr wenige Prozesse als vollständige Quick Wins bezeichnet werden. Es besteht eine starke Korrelation zwischen Nutzen und Komplexität, während Quick Wins und langfristige Verbesserungen als Ausreißer betrachtet werden könnten. Eine eingehende Analyse finden Sie in der Prozessbewertungsmatrix (BCH) für Ihre RPA-Kampagne.